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Pressemitteilungen

Auszeichnung und weiterer Baubeginn

Das Mehrfamilienhaus der NUWOG in der Vorwerkstraße 23 „erfüllt in vorbildlicher Weise den Anspruch, sozial verträglichen, „verdichteten Wohnraum“ zur Verfügung zu stellen“, heißt es in der Begründung der Jury, die das vom Ulmer Architekturbüro Braunger/Wörtz geplante Gebäude jetzt mit dem thomaswechs-Preis ausgezeichnet hat.

Der begehrte Preis wird alle drei Jahre für innovatives Bauen in Schwaben vergeben. Das Gebäude am Rand der „Elefantensiedlung“, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den alten Mauern der Bundesfestung, umgeben von 60 Jahre alten Baumriesen, bietet Platz für 31 geförderte Wohnungen, die Ende 2017 bezogen werden konnten. Die Jury hebt hervor, dass das Wohnhaus mit dieser Umgebung besonders harmoniert und sowohl Besucher als auch Bewohner mit Wertschätzung empfängt. Das schlägt sich auch in den Materialien wie Fensterrahmen aus Lärchenholz, Fußböden aus Roteiche sowie Simsen und Kratzputz aus Weißzement nieder, die nicht zuletzt für Nachhaltigkeit stehen. „Das rein mineralische Äußere zeigt auf vorbildliche Art und Weise, wie längst überfällige Alternativen zum Wärmeverbundsystem aussehen können“, so das Urteil der Preisrichter.    

  

Neubau an der Reuttier Straße begonnen

 Wenige Tage nach der Preisverleihung hat das Neu-Ulmer Wohnungsunternehmen NUWOG mit einem weiteren Bauvorhaben begonnen. Auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei an der Reuttier Straße entsteht ein Mehrfamilienhaus mit ebenfalls 31 geförderten Wohnungen. Die Mieter können voraussichtlich im Frühjahr 2020 einziehen. Das Projekt ist aufgenommen ins Modellvorhaben „Effizient bauen, leistbar wohnen – Mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern“. Das fünf- und sechsgeschossige Gebäude besteht aus Betonfertigteilen. Alle Wohnungen sind barrierefrei und eignen sich wegen ihrer unterschiedlichen Größen für verschiedene Lebensformen – vom Singlehaushalt bis hin zur Familie mit Kindern. Geplant wurde das Gebäude von den Münchner Architekten Fink + Jocher.