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Doppelter Erfolg beim thomaswechspreis 2015

Die NUWOG erhielt gleich zwei Preise: einmal für „Jules et Jim“ im Künetteweg 5/7 und zum zweiten für „e% Westlich Albertinum“ in der Heinz-Rühmann-Straße 3 in 89231 Neu-Ulm.

Jules et Jim, Fotograf Carsten Krohn, Berlin

Westl. Albertinum, Fotograf Südwest Presse

Augsburg: Am 17.07.2015 wurde in Augsburg im Architekturmuseum Schwaben zum achten Mal der thomaswechspreis  verliehen. Die NUWOG erhielt gleich zwei Preise: einmal für „Jules et Jim“ im Künetteweg 5/7 und zum zweiten für „e% Westlich Albertinum“ in der Heinz-Rühmann-Straße 3 in 89231 Neu-Ulm.

 

Der thomaswechspreis ist der regionale Architekturpreis des Bundes Deutscher Architekten BDA Bayern für Schwaben. Er wird alle drei Jahre ausgelobt und an Bauherren und Architekten gemeinsam verliehen. Dabei stehen das Objekt, der Bauherr und sein Architekt im Mittelpunkt des Preises. Die ausgezeichneten Bauten repräsentieren die Qualitäten der schwäbischen Baukultur und dadurch wird die Öffentlichkeit auf herausragende  neue Architektur aufmerksam gemacht. 

Insgesamt wurden 67 Objekte aus ganz Schwaben eingereicht und sechs gleichrangige Preise und neun Prämierungen vergeben. Umso erfreulicher ist es für die NUWOG Wohnungsgesellschaft der Stadt Neu-Ulm GmbH, dass gleich zwei ihrer Projekte ausgezeichnet wurden. Zum ersten das Projekt „e% energieeffizienter Wohnungsbau – Westlich Albertinum (Dietrich Schwarz Architekten AG, Zürich) und zum zweiten „Jules et Jim“ (Kleine Metz Architekten, Berlin).

Das Modellvorhaben „e% energieeffizienter Wohnungsbau – Westlich Albertinum“ ist ein von der Obersten Baubehörde im Bayer. Staatsministerium des Inneren gefördertes Wohngebäude mit 24 Wohnungen, das kostengünstig, umweltschonend und energieeffizient gebaut ist. Durch die konsequente Materialwahl wie hoch dämmende Ziegel sowie einem sehr hochwertigen Mineralputz und dem Einbau einer innovativen Speicherverglasung ist ein Gebäude entstanden, „…das sowohl typologisch als auch energetisch extrem effizient ist.“, so die Jury. Alle Wohnungen sind zum Garten hin orientiert und durch einen einzigen Treppenraum erschlossen, der sich zu den Gemeinschaftsräumen öffnet. „Diese z. T. zweigeschossigen Räume sind das Herz des Gebäudes – zu diesen öffnen sich alle Küchen der Wohnungen, die das Bindeglied zwischen Privatsphäre und  gemeinschaftlichem Leben darstellen.“, beurteilt die Jury.  

Bei dem Projekt „Jules et Jim“ handelt es sich ebenfalls um ein Modellvorhaben des  experimentellen Wohnungsbaus der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern mit dem Handlungsschwerpunkt „Familie und demografische Entwicklung“. Unter dem Titel „IQ Innerstädtische Wohnquartiere“ wurde familienfreundliches Wohnen in der Stadt gefördert. Es entstanden 31 Wohnungen und eine 5-gruppige Kindertagesstätte. Laut Beurteilung der Jury zeigt das Gebäude, „…wie eine architektonisch mutige Wohnungsgesellschaft den urbanen Raum auf mutige Weise gestalten kann, ohne das strenge Kostenbudget zu sprengen … Das Büro Kleine Metz Architekten hat einen komplexen Baukörper geschaffen, der durch seine Hoch-Tief-Staffelung ein rhythmisiertes Ausrufezeichen setzt.“ 

Die Nachfrage nach Mietwohnungen – vor allem im preisgünstigen Segment – ist auf dem regionalen Teilmarkt Neu-Ulm nach wie vor groß. Hier ist die NUWOG, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt Neu-Ulm, aktiv an der Entstehung von neuem Wohnraum beteiligt. Mit ca. 2.500 Wohneinheiten ist die sie das größte kommunale Wohnungsunternehmen zwischen Ulm und Augsburg. Die NUWOG fühlt sich, getreu ihrem Slogan „Sozial gerecht - der Allgemeinheit verpflichtet“ verantwortlich, kostengünstiges Wohnen zu höchstmöglicher Qualität für breite Bevölkerungsschicht möglich zu machen und nutzt die Erfahrung und Kompetenz aus ihren zahlreichen prämierten Objekten, um neue innovative Bauvorhaben umzusetzen. So z. B. das Modellvorhaben Effizienzhaus Plus im Altbau in der Pfuhler Straße. Hier werden zwei Altbauzeilen mit Fördermitteln der KfW und des Bundes so saniert, dass künftig mehr Energie produziert als verbraucht wird. „Mein Haus – meine Tankstelle“. Weltweit das erste Mehrfamilienhaus beim Modellvorhaben „Effizienzhaus Plus“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Auch durch die sukzessive energetische und barrierearme Modernisierung ihrer Bestände in den letzten Jahren bietet die NUWOG Wohnraum, der den heutigen Wohn- und Lebensstandards entspricht. Aktuelles Beispiel dafür ist die Modernisierung der Reuttier Straße 35. Ein besonderes Augenmerk bei diesem Gebäude lag auf der Wiederherstellung des Charakters der historischen Fassade. Durch den Einbau einer Pelletsheizung wird eine CO²-neutrale Wärmeversorgung gesichert. 

Als besondere Würdigung der Arbeit der NUWOG ist deshalb auch zu verstehen, dass der VdW Bayern (Verband bayer. Wohnungsunternehmen in Bayern) zu seiner alljährlichen Veranstaltung „Forum Technik“ am 7. Juli nach Neu-Ulm eingeladen hatte, um die zukunftsweisenden Modernisierungsprojekte der NUWOG vorzustellen: das Modellvorhaben des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)  „Effizienzhaus Plus im Altbau“ im direkten Vergleich mit einer Modernisierung zum KfW 85-Effizienzhaus mit historischer Fassade.