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Pressemitteilungen

Eröffnung der Wanderausstellung "thomaswechspreis"

Nicht von Ungefähr ist die NUWOG jetzt zum zweiten Mal Gastgeber für die Wanderausstellung des „thomaswechspreises“, der innovative Architektur in Schwaben auszeichnet: Einer der drei Preise ging bei der jüngsten Vergabe an das 2017 fertiggestellte NUWOG-Mehrfamilienhaus in der Elefantensiedlung...

Das vom Ulmer Architekturbüro Braunger/Wörtz geplante Gebäude mit 31 geförderten Wohnungen besteche durch seine Klarheit, sein angemessenes Selbstbewusstsein und seine Einbindung in die Umgebung, so die Begründung der Preisrichter. Die Jury würdigte außerdem die Materialwahl, die eine längst überfällige Alternative zu den Wärmeverbundsystemen gefunden habe.

Wertiges Bauen und mit innovativen Konzepten einen Beitrag gegen die Stigmatisierung des sozialen Wohnungsbaus zu leisten, seien Anliegen der NUWOG, betonte deren Geschäftsführer Andreas F. Heipp bei der Eröffnung der Ausstellung. Angesichts der angespannten Situation am Wohnungsmarkt hat sich die NUWOG zusammen mit der Stadt Neu-Ulm zum Ziel gesetzt, jährlich rund 100 Wohnungen fertigzustellen. Momentan sind 146 Wohnungen im Bau, mit 57 weiteren wird noch in diesem Jahr begonnen. Das heiße aber nicht „Masse statt Klasse“, betonte Heipp. Auch bei den aktuellen und künftigen Vorhaben lasse sich das Unternehmen von der Verpflichtung leiten, den künftigen Bewohnern ein Zuhause mit Identität zu schaffen und dabei ökologisch und ökonomisch verantwortlich zu planen und zu bauen. Die unterschiedlichen Lebenssituationen der Menschen sollen dabei ebenso berücksichtigt werden wie die Möglichkeit zur Begegnung und Integration in den Quartieren. Das alles stellt besondere Anforderungen an Architektur, Gebäude- und Freiflächengliederung sowie an umweltfreundliche und trotzdem kostengünstige Bauweise. Das ausgezeichnete Mehrfamilienhaus in der Vorwerkstraße fällt auf und fügt sich dennoch in die Umgebung ein.

Bereits 2015 waren zwei Projekt der NUWOG mit dem begehrten thomaswechspreis ausgezeichnet worden: Die Wohnanlage „Westlich Albertinum“ in der Heinz-Rühmann-Straße sowie das Wohnhaus mit Kindertagesstätte „Jules et Jim“ im Künetteweg.

Neben der Innovation in Architektur und Baukonstruktion steht insbesondere der Integrationsgedanke bei den aktuellen NUWOG-Vorhaben im Vordergrund, sagte Heipp. Im „Münsterblick“ und im „Ulmer Hofgut“ entstehen geförderte sowie frei finanzierte Miet- und auch Eigentumswohnungen. Wie in vielen Projekten in der Vergangenheit wird mit einem Gemeinschaftsraum in den Quartieren der Kern für „gemeinschaftliches Leben“ geschaffen.

Vergeben wurden beim thomaswechspreis drei gleichwertige Preise sowie drei Anerkennungen. Fünf Arbeiten wurden in die „engere Wahl“ genommen. Die Ausstellung zeigt die ausgezeichneten Gebäude, die ganz unterschiedlichen Zwecken dienen: Zu sehen sind beispielsweise Schule, Architektenstudio sowie der Neubau des Augsburger Wertstoff- und Straßenreinigungsdepots. Die Ausstellung macht in Neu-Ulm Station bis 5. April 2019 und kann jeweils während der Öffnungszeiten der NUWOG besichtigt werden.