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Pressemitteilungen

Erweiterung Leistungsangebot: SGB II

Die Grundsicherung für Arbeitssuchende - Übernahme der Kosten für die Unterkunft.

Zur aktuellen Rechtslage!

Im Rahmen der Sozialleistungen werden zusätzlich zur Regelleistung die Kosten des angemessenen Wohnraums durch das JobCenter übernommen. Die Kosten für Wohnraum beinhalten auch die Aufwendungen für die Heizung.
Bei jungen Menschen unter 25 Jahren ist zu beachten, dass die Kosten der Unterkunft bei einem Auszug aus der elterlichen Wohnung nur in dem Fall getragen werden, wenn vorher eine Zustimmung des JobCenters vorliegt.
Bei einem Umzug eines ALG-II-Empfängers aus einer Wohnung mit bisher angemessenen Kosten der Unterkunft in eine andere, zwar teurere, aber noch angemessene Wohnung, werden für die neue Wohnung nur die bisher angemessenen Kosten übernommen, es sei denn, der Umzug geschieht mit Zustimmung des JobCenters.
Sofern das JobCenter Leistungen für die Unterkunft und Heizung übernimmt, besteht auch die Möglichkeit der Übernahme von Mietschulden, soweit dies zur Sicherung der Unterkunft oder zur Behebung einer vergleichbaren Notlage gerechtfertigt ist. Nach der aktuellen Rechtslage sollen sie übernommen werden, wenn dies zur Vermeidung von Wohnungslosigkeit gerechtfertigt und notwendig ist.

 

Bis zur Wohnungslosigkeit sollte es aber nicht kommen!
Der ALG-II-Berechtigte hat rechtzeitig einen Antrag zur Sicherung des Lebensunterhalts im JobCenter zu stellen.
Ist der Antrag gestellt und alle Unterlagen eingereicht, erhält der Leistungsempfänger einen Bewilligungsbescheid für die nächsten 6 Monate.
In diesem Bewilligungsbescheid sind dann unter anderem auch die Kosten für Unterkunft und Heizung, nicht jedoch die Kosten für Strom und Warmwasser, enthalten.
Wir empfehlen unseren Mietern gegenüber dem JobCenter eine Abtretung der Miete zu Gunsten des Vermieters zu unterschreiben. Die Zahlung der laufenden Miete erfolgt dann direkt an den Vermieter und die laufenden Mietenzahlungen sind damit gesichert und es kommt zu keinen Mietrückständen, an deren Ende leider oft die Kündigung des Mietverhältnisses und Obdachlosigkeit steht.

Aber Achtung - Mietschuldenfalle: Nach 6 Monaten endet die Laufzeit des Bewilligungsbescheids sowie die aufgrund der Abtretung erfolgten „Mietzahlung“ durch das JobCenter an den Vermieter.
Wir empfehlen unseren von dieser Sachlage betroffenen Mietern insofern gegenüber dem JobCenter rechtzeitig aktiv zu werden (6 Wochen vor Ablauf des laufenden Bewilligungsbescheids) und einen neuen Antrag einschließlich der notwendigen Unterlagen für die folgenden 6 Monate zu stellen. Gerne helfen wir Ihnen dabei!

 

Unser zusätzliches Leistungsangebot für Sie:

  • Übergeben Sie uns eine Kopie Ihres laufenden Bewilligungsbescheids und wir informieren Sie, wann Sie aktiv werden, das heißt den Verlängerungsantrag beim JobCenter einreichen, müssen.
  • Gerne helfen wir beim Ausfüllen des Antragsformulars und bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen des Antrages.
  • Im Einvernehmen mit unseren Mietern sind wir gerne bei der Korrespondenz mit dem JobCenter behilflich und helfen über die nicht immer einfach zu überwindenden bürokratischen Klippen.
  • Letztlich sind wir der Überzeugung, dass durch eine reibungslose Fortsetzung der Leistungen des JobCenters an den Vermieter viele Unannehmlichkeiten für unsere Mieter, aber auch für uns, vermieden werden können – und das ist es was wir wollen!!!

Sind Sie an diesen, unseren Leistungen für Sie interessiert, kommen Sie auf uns zu.
Ihre Ansprechpartnerin ist Frau König (Mo. – Mi. 7.30 Uhr-13.00 Uhr), Tel. 0731 9841-206 sowie auch der/die Ansprechpartner/-in Ihrer Wohnanlage.

Und wenn dann alles schief läuft….
Auch hier können wir Ihnen noch weiterhelfen, indem wir Ihnen ein Beratungsgespräch mit Herrn Dipl. Sozialpädagoge Erwin Thoma von der Caritas vermitteln.

Durch die Sozial- und Lebensberatung soll verhindert werden, dass Mieter aufgrund von Mietschulden in die Gefahr gelangen, ihren Wohnraum zu verlieren. Die Beratung zielt darauf ab, die Mieter finanziell und sozial zu stabilisieren.

In diesem Beratungsgespräch wird Herr Thoma mit Ihnen Ihre finanzielle Situation abklären, einen für Sie individuellen Haushaltsplan erstellen, Ihre Leistungsansprüche gegenüber öffentlichen Stellen prüfen und wird Sie gegebenenfalls auch zur Antragstellung auf Sozialleistungen zu den Ämtern begleiten.

Das Ziel dieser Maßnahme ist, den bestehenden Wohnraum für Sie und Ihre Familie zu erhalten und somit drohende Obdachlosigkeit zu verhindern.

Ganz wichtig aber: Kommen Sie auf uns zu! Suchen Sie den Dialog mit uns... so finden wir eine Lösung.

Ihr Ansprechpartner ist Herr Scheible,Tel.0731 98341-201