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Integratives Wohnen am Illerpark

Sehr prägnant: "Millefleurs" ist der Arbeitstitel des Siegers "plattform berline Jens Metz Architekten" aus dem Architektenwettbewerb für das künftige Wohnquartier im Gebiet "Ulmer Riedteile" in Ludwigsfeld. Ziel dieses Wettbewerbs ist, ...

ein sozial gemischtes integratives Quartier zu schaffen. Neben den konventionellen Angeboten für Familien und Singles sollen alternative Wohnformen, auch betreute Wohngruppen, Menschen mit Handicap und Menschen in den unterschiedlichsten Lebensphasen, unabhängig von ihrer Herkunft, hier ein Zuhause finden.

Die NUWOG hat sich bereits mehrfach dem Thema der sozialen Mischung in Wohnquartieren zugewandt. Auf der Grundlage dieser Erfahrungen ist mit dem Bauvorhaben „Integratives Wohnen am Illerpark – BauBlock 1“ beabsichtigt, Miet- und Eigenwohnraum in nachhaltiger und modellhafter Bauweise und einer hohen Wohnqualität im Rahmen einer integrativen Konzeption zu erreichen.

115 Wohnungen plant die NUWOG auf diesem Gelände an der Filchnerstraße.

Der Architektenwettbewerb wurde im Rahmen des Experimentellen Wohnungsbaus des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr durchgeführt.
Acht Architekturbüros wurden eingeladen, um das Potenzial für das Gebiet „Ulmer Riedteile“ auszuloten. Alle Teilnehmer bestachen mit der hohen Qualität ihrer Arbeiten. Dafür dankte NUWOG-Geschäftsführer Andreas F. Heipp allen Teilnehmern.

Überzeugt hat das Preisgericht der Wettbewerbsbeitrag von „plattform berlin Jens Metz Architekten“ aus Berlin mit seinem überaus gelungenen und nachvollziehbaren Ansatz für die integrale Mischung aus verschiedenen Wohnungstypologien und Gemeinschaftsangeboten. Der Entwurf zeigt eine vielfältig nutzbare und homogen gestaltete Wohnanlage mit großen Qualitäten im Freibereich.

Für Vielfalt steht auch der Arbeitstitel „Millefleurs“ - tausend Blumen; vielfältig wie die Wohnungstypologien, vielfältig wie die künftigen Bewohner, die Lebensstile und die Aktivitäten.

An der Nordseite sieht Jens Metz einen Riegel mit Maisonette-Wohnungen vor, die veräußert werden sollen, im Süden soll ein Block mit Mietwohnungen entstehen. In der Fläche dazwischen begegnen sich alle Bewohner. NUWOG-Geschäftsführer Heipp schätzt diese Lösung sehr positiv ein, denn „Begegnung muss ganz selbstverständlich passieren“, so sein Credo.

Mit dem Bau wird voraussichtlich 2022 begonnen.

In der Zeit vom 30. Oktober bis 30. November 2019 sind alle acht Arbeiten der Teilnehmer im Foyer der NUWOG zu sehen und während der Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Die Dokumentation des Wettbewerbs kann im Download-Bereich heruntergeladen werden.