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NUWOG erhält Anerkennung beim „Deutschen Ziegelpreis 2015“

Die NUWOG erhielt eine Anerkennung für ihr Projekt „Jules et Jim“ im Künetteweg 5/7 in 89231 Neu-Ulm.

München: Am 06.02.2015 wurde in München im Haus der Architektur der „Deutsche Ziegelpreis 2015“ des Ziegel Zentrums Süd verliehen. Die NUWOG erhielt eine Anerkennung für ihr Projekt „Jules et Jim“ im Künetteweg 5/7 in 89231 Neu-Ulm.

Das Ziegel Zentrum Süd e.V. (ZZS) hat in Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), der Bayerischen Architektenkammer sowie weiteren Partnern bundesweit den Deutschen Ziegelpreis 2015 mit einer Preissumme von insgesamt 20.000 Euro ausgeschrieben. Nun wurden zwei Hauptpreise, drei Sonderpreise und acht Anerkennungen für herausragende Architektur in Ziegelbauweise vergeben.

Eine Anerkennung erhielt die Wohnungsgesellschaft der Stadt Neu-Ulm NUWOG mit ihrem Projekt „Jules et Jim“ im Künetteweg 5/7 in Neu-Ulm. Es handelt sich um ein Modellvorhaben des  experimentellen Wohnungsbaus der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern mit dem Handlungsschwerpunkt „Familie und demografische Entwicklung“. Unter dem Titel „IQ Innerstädtische Wohnquartiere“ wurde familienfreundliches Wohnen in der Stadt gefördert. Zusammen mit dem Architekturbüro Kleine Metz Architekten aus Berlin hat die NUWOG ein Gebäude errichtet, in dem 31 öffentlich geförderte Wohnungen mit einer 5-gruppigen Kindertagesstätte kombiniert sind. Auf insgesamt ca. 2.150 m² entstand zeitgemäßer und bezahlbarer Wohnraum für Familien mit Kindern. Durch die Nähe zur Innenstadt und zum angrenzenden Glacis Park wurde eine besonders attraktive Wohnanlage geschaffen, mit der die NUWOG darüber hinaus im Quartier einen städtebaulichen und architektonischen Akzent gesetzt hat.

Begründung der Jury: „Der Baukörper vermittelt zwischen der heterogenen Struktur im Nordwesten und der Neubebauung des ehemaligen Glacis mit diagonal aufgeschnittenen Blöcken… Da das gesamte Erdgeschoss und der Garten von der Kindertagesstätte eingenommen werden, waren die Freiflächen für die Mieter in das Gebäude zu integrieren. Eine Piazza auf dem 1. OG mit Tischen und Bänken, eine überdachte Sitztreppe mit Rutsche sowie Mietergärten auf dem 2. OG sind entlang der Erschließungswege aufgefädelt und wandeln diese in eine identitäts- und kommunikationsstiftende promenade sociale.“ 

Das bis zu sechsgeschossige, barrierefreie Gebäude mit seinen 42,5 cm dicken monolithischen Ziegelaußenwänden erreicht den Energiestandard KfW Effizienzhaus 70.


ju