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NUWOG feiert Richtfest für 71 Wohnungen

Aktuell baut die kommunale Tochter der Stadt Neu-Ulm, die NUWOG, rund 145 Wohnungen, 23 stehen kurz vor der Fertigstellung, drei Bauabschnitte werden in Kürze begonnen, davon 26 im Baugebiet „Ulmer Hofgut“ in Ludwigsfeld und weitere 27 Wohneinheiten in der Münsterblickstraße.

Zwei Objekte, die „Alte Stadtgärtnerei“ mit 31 Wohnungen und „Münsterblick“ – der zweite Bauabschnitt, mit 40 Wohnungen werden heute mit einem gemeinsamen Richtfest gefeiert. Die NUWOG investiert hier rund 14,6 Mio. € in den geförderten Wohnungsbau. In der „Alten Stadtgärtnerei“ entstehen auf rund 1.850 Quadratmeter Wohnfläche 21 Zwei-Zimmer-Wohnungen sowie jeweils 5 Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen.
Im Münsterblick werden auf 2.925 Quadratmetern Wohnfläche Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen von 38 bis 95 Quadratmeter Wohnfläche geschaffen.

Beide Objekte entstehen im Modellvorhaben „Effizient bauen, leistbar wohnen – Mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr. Als Vertreterin der Fördergeber war Frau Ministerialrätin Karin Sandeck beim Richtfest zugegen.  Ziel des Modellvorhabens ist es, die Baukultur des verdichteten erschwinglichen Wohnens wiederzubeleben durch einen durchdachten, effizienten Umgang mit Fläche und Bauwerk. „Dichte“ bedeutet hier ausdrücklich nicht einfach mehr Wohnraum auf weniger Grund, sondern ein dem jeweiligen Ort angemessenes Maß an baulicher und sozialer Dichte in Verbindung mit räumlichem Mehrwert.

Oberbürgermeister Gerold Noerenberg ging auf die innovativen Konzepte und die besondere Bauweise der beiden Objekte ein: Elementbau in Beton in der „Alten Stadtgärtnerei“ und die Hybridbauweise (Elementbau in Kombination mit Holz und Beton) im „Münsterblick“. Er begrüßte es, dass die NUWOG mit den planenden Architekten immer wieder neue Ideen entwickele, optimale Lösungen für die verschiedenen Quartiere anbiete und diese unter hohem Kostenbewusstsein umsetze. Die NUWOG präge dieses Quartier und gestalte damit auch die Zukunft in Neu-Ulm.

Das Objekt „Alte Stadtgärtnerei“ ist ein Entwurf der Münchner Architekten Fink + Jocher, für die Gestaltung des Objekts im Münsterblick ist das Wiener Architekturbüro StudioVlayStreeruwitz ZT-GmbH verantwortlich.

NUWOG-Geschäftsführer Andreas F. Heipp hat jedoch nicht nur das Bauen im Blick – für ihn ist das „zu kurz gesprungen“, betonte er. Vielmehr habe die NUWOG als kommunales Unternehmen der Wohnungswirtschaft vielfältige Aufgaben. Er hob insbesondere die soziale Verantwortung der NUWOG hervor. Konkret bedeute das: Integration in den Quartieren und Identität für die Bewohner durch die Besonderheit der Gebäude. Bewusst fordere die NUWOG einen hohen Anspruch an Architektur und Städtebau. Bei der Grundrissgestaltung der Wohnungen werde auf Flexibilität gesetzt, denn die Bedürfnisse der Menschen an ihre Wohnungen verändern sich im Lauf ihres Lebens.

Das Umweltbewusstsein der NUWOG ist ausgeprägt. Ressourcen werden geschont, indem mehrgeschossig gebaut wird – Grünflächen bleiben erhalten. Außerdem sind Begegnungsflächen für die Menschen wichtig, nicht zuletzt für die Kinder zum Spielen. Zugleich soll möglichst viel Wohnraum generiert werden.

Wenn es um Ressourcen geht, kommt es lt. NUWOG-Geschäftsführer Heipp auch immer auf die verwendeten Baustoffe an. Ein striktes Kosten-Controlling ermöglicht der NUWOG immer wieder, neue Wege zu suchen und zu gehen – mit Erfolg, wie die aktuellen Beispiele zeigen. Der Erfolg gebührt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der NUWOG, ist aber auch im Sinne der Mieter, die in diesen beiden Objekten ab 2020 ein Zuhause finden werden.

Ein Gemeinschaftsraum im Münsterblick verbindet dieses Quartier mit dem Objekt „Alte Stadtgärtnerei“ und lädt Mieter und Nachbarn gleichermaßen ein, diesen mit Leben zu füllen durch gemeinsame Veranstaltungen.

Heipp bedankte sich bei allen Mitstreitern, darunter Oberbürgermeister Noerenberg und die Stadt Neu-Ulm, bei Fördergebern, Bürgerinnen und Bürgern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der NUWOG sowie den Architekten, Planern und allen Dienstleistern sowie den ausführenden Firmen. Heipp schloss: „Neue Wege geht man nicht allein!“