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Präsentation westlich Albertinum

Am 5. September 2012 hat die NUWOG das Modellprojekt „Westlich Albertinum“ in der Heinz-Rühmann-Straße 3 in Neu-Ulm der Öffentlichkeit vorgestellt.

(Bildnachweis Aussenansicht: Südwest-Presse)

Zahlreiche Gäste, darunter als Ehrengäste der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann (2. v. re.), der Oberbürgermeister Gerold Noerenberg (3. v. re.) und der Schweizer Architekt Professor Dietrich Schwarz (3. v. li.) folgten der Einladung. Bei musikalischer Untermalung versammelten sich die Gäste in der Heinz-Rühmann-Straße, um sich von dem durch die Oberste Baubehörde im Bayer. Staatsministerium des Inneren geförderten Wohngebäude ein Bild zu machen. Insgesamt neun Projekte in ganz Bayern werden von der Obersten Baubehörde im Rahmen dieses Modellvorhabens „e% - Energieeffizienter Wohnungsbau“ gefördert.

Das Projekt in Neu-Ulm zeigt, dass es tatsächlich möglich ist kostengünstig, umweltschonend und, wie der Name des Modellvorhabens sagt, energieeffizient zu bauen. Durch die Verwendung hoch dämmender Ziegel sowie einem sehr hochwertigen Mineralputz und dem Einbau einer innovativen Speicherverglasung wird der Energieverbrauch des Gebäudes um 55 Prozent gegenüber der derzeit für Bauherren gültigen Energie-Einsparverordnug EnEV unterschritten.

Wie der Architekt Professor Dietrich Schwarz betont, ist mit diesem Neubau „…kein Hightech-Gebäude, sondern ein einfaches, verputztes Haus…“ entstanden. Erreicht wurde das beispielgebende Ergebnis, entsprechend seiner Philosophie, nicht durch hohen, technischen Aufwand, sondern durch die Verwendung von soliden hochwertigen Materialien.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, unter dessen Zuständigkeit die Oberste Baubehörde fällt, betonte in seiner Rede, dass das „e“- Haus nicht das erste Zusammenwirken von seinem Hause und der NUWOG sei. Insgesamt 16 Millionen Euro investierte die Oberste Baubehörde schon in Bauvorhaben der NUWOG in den vergangen Jahren. Dabei betonte der Minister, dass, wenn es ums Thema kostengünstiges Bauen geht, „nirgendwo Modellprojekte wie dieses besser als in Schwaben aufgehoben wären!“

Neu-Ulms Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der NUWOG Gerold Noerenberg zeigte sich stolz ob der Einladung als Teilnehmer an einem weiteren OBB-Modellvorhaben im Rahmen des experimentellen Wohnungsbaus. „Der soziale Wohnungsbau steht bei uns in Neu-Ulm ganz oben auf der Agenda“. Durch bezahlbare Mieten „…schaffen wir eine von mehreren Voraussetzungen für den sozialen Frieden…“, so Noerenberg. Er bedankte sich bei Staatsminister Herrmann als zuständigem Ressortminister „für die nach wie vor gute Ausstattung des Fördertopfes durch die Bayerische Staatsregierung…“.

Helmut Mildner, NUWOG-Geschäftsführer, dankte allen Beteiligten an diesem Projekt für die Finanzierung, das große, emotionale Engagement, die professionelle Arbeit und das in die NUWOG gesetzte Vertrauen.