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Richtfest in der Elefanten-Siedlung

Platz für Familien, Paare und Singles jeden Alters bietet künftig der NUWOG-Neubau in der Vorwerkstraße.

Am Freitag wurde Richtfest gefeiert.

  
Zwischen Festungsmauern und alten Baumriesen ist ein fünfgeschossiges Mehrfamilienhaus mit 2.000 Quadratmetern Wohnfläche entstanden, geplant vom Ulmer Architekturbüro Braunger/Wörtz. Über fünf Etagen sind vier Zwei-Zimmer- und 25 Drei-Zimmer-Wohnungen verteilt, im unteren Geschoss finden zwei Familien in den 105 Quadratmeter großen Wohnungen ein ideales Zuhause mit Terrasse und von dort aus direkten Zugang zur Natur. Das Gebäude hat einen Aufzug und ist barrierefrei – es eignet sich daher für Bewohner aller Generationen.

  
Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg und NUWOG-Geschäftsführer Andreas F. Heipp gingen in ihren Ansprachen auf die besondere Umgebung ein: Gebaut wurde auf dem Grundstück, auf dem einst der Kindergarten der Elefantensiedlung stand. Die NUWOG hatte es 2014 von der Stadt Neu-Ulm gekauft, der in die Jahre gekommene Kindergarten wurde abgebrochen. OB Noerenberg und Andreas F. Heipp wiesen darauf hin, dass sich die Siedlung, die in den 1950er Jahren vom Bund in einfacher Bauweise errichtet worden war, längst von ihrem grauen Image verabschiedet hat. 1993 hatte die NUWOG die Siedlung vom Bund erworben und zwischen 2002 und 2007 mit Fördergeldern des Freistaats im Projekt „Lebendige Wohnquartiere für Jung und Alt“ beispielhaft saniert. Farbenfrohe Fassaden, aber auch moderne Bäder und ein neues Heizsystem, das den größten Teil der Wärme aus der siedlungseigenen Holzhackschnitzelheizung und den Rest vom SWU-Fernwärmenetz bezieht sowie ein Gemeinschaftshaus für Feste, Feiern und Veranstaltungen sowie eine großzügige Außenanlage sorgen für Lebensqualität.

  
Die bieten auch die neuen Wohnungen, die ebenfalls durch die Hackschnitzel-Zentrale beheizt werden. Alle Wohnungen verfügen über eine Loggia beziehungsweise eine Terrasse. Die Außenwände sind mit Wärmeschutzziegeln gebaut, Innenwände und Decken sind aus Stahlbeton. Das Flachdach wird extensiv begrünt.

  
Die NUWOG hat hier rund 5,3 Millionen Euro investiert. Gefördert wurde der Bau von der Regierung von Schwaben im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung (EOF), eine der Säulen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms, das die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr in 2016 aufgelegt hat, um die Kommunen zu unterstützen, durch weitere Bauten die große Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum aufzufangen.

  
Neben den 36 Wohnungen in der Münsterblickstraße ist hier mit 31 Wohnungen für die NUWOG und die Stadt Neu-Ulm ein weiterer wichtiger Meilenstein des gemeinsamen Wohnungsbauprogramms gesetzt, bis zum Jahr 2021 rund 400 Wohnungen zu realisieren.