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Stabswechsel in der Stadt Neu-Ulm und bei der NUWOG

Acht Wochen ist Katrin Albsteiger, Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm im Amt und schon steht ein weiterer wichtiger Wechsel an: Das kommunale Wohnungsunternehmen, NUWOG, bekommt einen neuen Geschäftsführer. Die NUWOG trug und trägt auch künftig einen wesentlichen Anteil zur Geschichte der Stadt Neu-Ulm bei. Sie sei innovativ und prägend für die Stadt und ihre Entwicklung, so Albsteiger. Die NUWOG erfülle die Erwartungen, die man an ein kommunales

Wohnungsunternehmen haben dürfe, setze sich ein für Sanierung, Modernisierung, Neubau, aber auch für das Quartiersmanagement. 

Die NUWOG baue, aber eben nicht irgendwie. Im Gegensatz zu einem privaten Bauunternehmen sei sie weniger renditeorientiert und mehr gemeinwohlorientiert. Sie konzentriere sich auf bezahlbare Wohnungen für breite Bevölkerungsschichten.
Da der jungen Stadt auch weiterhin Wachstum prognostiziert wird, ist das Bauen ein wichtiger Bestandteil, um das Grundbedürfnis eines jeden Menschen nach Wohnraum, nach Sicherheit, nach einem Zuhause zu erfüllen.
Neu-Ulm ist eine attraktive Stadt. Sie besticht durch Neues, durch Modernes. Sowohl der scheidende Geschäftsführer Andreas F. Heipp wie auch der künftige Geschäftsführer Michael Veiga und auch Katrin Albsteiger sind sich einig, Wachstum müsse gestaltet werden. Bauland sei verfügbar sowohl in der Innenstadt wie in den Ortsteilen. Die NUWOG verfüge über das erforderliche Personal und auch über das Eigenkapital, um die Stadt Neu-Ulm mitzugestalten.

Andreas F. Heipp blickt zurück auf seine fünfjährige Dienstzeit. Er habe in der Zeit sehr viel verändert, jede Stelle sei angefasst worden, um ein solides Fundament für die Zukunft der NUWOG zu schaffen. Heute sei es in erster Linie sichtbar anhand der Bauten, die vor seiner Zeit und während seiner Zeit bei der NUWOG entstanden sind. Projekte wie der Künetteweg, der Gedeckte Weg, die Modellvorhaben in der Vorwerkstraße, in der Münsterblickstraße, in der Reuttier Straße, die Sandstraße am Donauufer – alles Projekte, die die Vielfalt der Architektur, die Individualität unterstreichen.
Die NUWOG achtet auf Qualität, auf Energieeffizienz, schont Klima und Ressourcen. In neu entstehenden Quartieren schafft sie Begegnungsflächen und Gemeinschaftsräume, um das Miteinander der Menschen zu fördern. Damit hebt sie sich wesentlich ab von anderen Anbietern. Sie gestaltet mit, das Quartier, die Stadt, so Albsteiger.

Ein besonderes Anliegen war es Heipp, die Entwicklung der NUWOG, ihre Innovationen und ihre gestalterische Vielfalt anlässlich der 150-Jahr-Feier der Stadt Neu-Ulm in einem Katalog anhand von Leuchtturmprojekten darzustellen.

Aktuell baue die NUWOG im Ulmer Hofgut den dritten Bauabschnitt, in Wiley Nord zwei Objekte, in Kürze den dritten Bauabschnitt im Münsterblick und mit der 2019 gegründeten DIWOG die ersten Projekte in Nersingen und Elchingen.

Seinen Dank richtet Heipp an den Aufsichtsrat und den Vorsitzenden und ehemaligen Oberbürgermeister Gerold Noerenberg für das entgegengebrachte Vertrauen, an den Stadtrat und die Stadtverwaltung, die die Kreativität unterstützten und die NUWOG neue Wege gehen ließen, damit sie sich weiter entwickeln konnte. Heipp betont, er habe die Diskussionen sehr geschätzt, die immer konstruktiv waren, um Aufgaben auf den Weg zu bringen.

Er dankt auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der NUWOG für die gute Zusammenarbeit und bedauert sehr, dass aufgrund der Corona-Einschränkungen ein Abschiednehmen nur bedingt möglich ist.

Ganz besonders dankt er jedoch seiner Familie und insbesondere seiner Ehefrau, die ihn immer unterstützt.

Er freue sich auf die neuen Aufgaben und die Herausforderungen bei der Josephstiftung in Bamberg und verabschiede sich mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

Dem scheidenden Geschäftsführer, Andreas F. Heipp, wünscht Frau Albsteiger im Namen der Stadt alles Gute und viel Erfolg. Sie dankt ihm für sein starkes Engagement. Er habe einen hohen Qualitätsanspruch an sich und an seine Arbeit gestellt und habe Mut bewiesen, Neues zu entwickeln.

Seinen Nachfolger, Michael Veiga, Immobilienökonom und M. A. Real Estate Management, begrüßt sie sehr herzlich und freut sich auf die gute Zusammenarbeit.
Michael Veiga bringt viel Erfahrung mit aus dem Bau- und Immobilienbereich, hat dabei aber auch immer soziale Aspekte eingebunden. Das Quartiersmanagement und die demografische Entwicklung sind ihm wichtige Themen.

Michael Veiga beschreibt die NUWOG als experimentierfreudiges Unternehmen, das in der Wohnungswirtschaft sehr bekannt ist durch den Anspruch an Innovation und Qualität, wobei der soziale Gedanke über das Quartiersmanagement eingebunden wird.

Veiga war seit 2005 bei der Baugenossenschaft Familienheim eG in Karlsruhe als Vorstand tätig, die 2019 umfirmierte in Ardensia eG. Die Gesellschaft wurde von der katholischen Kirche gegründet mit dem Ziel, Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu schaffen. Sie entwickelte sich weiter und baute u.a. Kindergärten und Bürogebäude, um finanziell gut aufgestellt zu sein, um weiter in günstigen Wohnraum investieren zu können. Er freue sich jetzt auf die Aufgabe, das kommunale Unternehmen kennenzulernen.

Er sehe die Chance, mit der NUWOG Lebensräume in der Stadt mitzugestalten.

In der Planung sei aktuell ein Bauvorhaben mit rund 120 Wohnungen im neuen Baugebiet „Wohnen am Illerpark“. Veiga geht davon aus, dass mit dem Bau etwa 2022 begonnen werden kann.