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Viel Prominenz beim Spatenstich

Ein Musterbeispiel für gute Zusammenarbeit.

Das Projekt hat Vorbildcharakter und seine Bedeutung ließ sich nicht zuletzt an der Liste der Gäste beim Spatenstich ablesen: Staatssekretär Gerhard Eck, Regierungspräsident Karl Michael Scheufele, Bundestagsabgeordnete Kathrin Albsteiger und etliche Stadträte waren am Montag, 1. August 2016, zur Baustelle an der Münsterblickstraße gekommen. Dort entsteht eines der ersten Mietobjekte, die nach dem Kommunalen Wohnraumförderprogramm im „Wohnungspakt Bayern“ gefördert werden. Das wurde 2015 von der Bayerischen Staatsregierung aufgelegt, um den Engpässen bei preisgünstigen Mietwohnungen zu begegnen. Voraussetzung für den sozialen Frieden sei entsprechender Wohnraum: „Nur wer eine bezahlbare Wohnung hat, kann sich integrieren“, unterstrich Staatssekretär Gerhard Eck.

Neu-Ulms Oberbürgermeister Gerold Noerenberg verwies auf das stetige Wachstum der Stadt. „Es ist unsere Pflicht und Schuldigkeit, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen für die Leute, die zu uns ziehen“, sagte er. Hinzu kämen Anschlussunterbringung und Integration von Flüchtlingen als große Herausforderungen. Diese Zusatzaufgaben könne die Stadt nicht allein schultern. NUWOG-Geschäftsführer Andreas F. Heipp bezeichnete den ersten Bauabschnitt des Vorhabens an der Münsterblickstraße als Musterbeispiel der Zusammenarbeit von Freistaat, Regierung von Schwaben, Stadt und kommunalem Wohnungsunternehmen, die das Projekt gemeinsam und sehr rasch auf den Weg gebracht hätten. Die Stadt setze auf die NUWOG-Unternehmensgruppe als Generalplanerin und – unternehmerin, welche die Gebäude auch bewirtschaften werde. Heipp bedankte sich ausdrücklich für dieses Vertrauen. Im ersten Abschnitt entstehen auf dem Areal 36 geförderte Mietwohnungen in zwei Gebäuden. Sie seien barrierefrei und eigneten sich für Bewohner in jeder Lebensphase. Im Norden werde das Gelände durch eine verkehrsberuhigte Straße erreicht, im Süden soll ein Fuß- und Radweg das Areal mit dem Neubaugebiet „Alte Stadtgärtnerei“ verbinden. Im zweiten Bauabschnitt werden laut Heipp voraussichtlich weitere 40 Mietwohnungen errichtet,  in einem dritten Schritt folgen rund 30 Eigentumswohnungen. „Wichtig sind  uns eine gesunde Mischung und eine stabile Nachbarschaft“, betonte der NUWOG-Geschäftsführer.mue