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Pressemitteilungen

Wanderausstellung thomaswechspreis

Wegweisende Architektur in Schwaben.

Der Preis ist begehrt und wird für herausragende Architektur in Schwaben vergeben. Ausgezeichnet werden mit dem vom Bund Deutscher Architekten ausgelobten thomaswechspreis sowohl das Werk und sein Architekt als auch der Bauherr. Dass 2015 aus der Rekordzahl von 67 eingereichten Arbeiten gleich zwei Objekte der NUWOG unter den sechs Preisträgern sind, erfüllt das kommunale Wohnungsunternehmen mit Stolz. Ausgezeichnet wurden die Wohnanlage „Westlich Albertinum“ sowie das Wohngebäude mit Kinderkrippe „Jules et Jim“.

Wohnanlage „Westlich Albertinum

Kostengünstig und umweltschonend gebaut ist das Modellvorhaben „energieeffizienter Wohnungsbau“ in der Heinz-Rühmann-Straße 3. Der schlicht, aber elegant wirkende Bau mit 24 Wohneinheiten wurde bereits 2012 fertig gestellt. Er ist „präzise platziert“ und „macht aus dem Prinzip der Einfachheit eine Tugend“, heißt es in der Begründung der Jury. Sie hebt die „auf ein Minimum reduzierte“ Erschließung der Wohnungen hervor, die alle nach Süden und zum Garten hin orientiert sind und sich im Innern zu den Gemeinschaftsräumen hin öffnen. Sie werden als „Herz des Gebäudes“ bezeichnet. Den Preis hat die Anlage nicht zuletzt für die Verwendung von hochwertigen Materialien erhalten. Was als konventionell erscheine, so die Jury weiter, entpuppe sich als „extrem moderner Wandaufbau“, der das Gebäude „typologisch und energetisch extrem effizient“ mache. Gefördert wurde das Modellvorhaben von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern.

Architekt: Büro Dietrich Schwarz, Zürich

„Jules et Jim“

Das NUWOG-Gebäude im Künetteweg trägt nicht nur einen ungewöhnlichen Namen nach einem ungewöhnlichen Film, sondern ist auch ein Beispiel dafür, wie kostengünstiger Wohnraum für Familien mit einer fünfgruppigen Krippe kombiniert und zugleich ein städtebaulicher architektonischer Akzent gesetzt werden kann. Das würdigt die thomaswechspreis-Jury: Mit „Jules und Jim“ zeige die NUWOG, „wie eine architektonisch mutige Wohnungsgesellschaft den urbanen Raum auf mutige Weise gestalten kann, ohne das strenge Kostenbudget zu sprengen“, schreiben die Experten. Die Piazza im Obergeschoss, eine überdachte Sitztreppe mit Rutsche sowie die Gärten auf dem zweiten Obergeschoss dienten der Kommunikation. Aber auch schon von außen sei spürbar: „Hier wohnen Menschen“. Das Gebäude im Künetteweg 5/7 mit 31 Wohnungen und Kinderkrippe entstand im Modellvorhaben „IQ – innerstädtische Wohnquartiere“, mit dem die Oberste Baubehörde Beiträge zum familienfreundlichen Wohnen in der Stadt förderte.

Architekten: Kleine/Metz, Berlin

Wanderausstellung „thomaswechspreis 2015“

Der thomaswechspreis wird alle drei Jahre vergeben. Die preisgekrönten Arbeiten sind in einer Wanderausstellung zu sehen, die vom 21. September bis 11. Oktober im und am NUWOG-Gebäude in Neu-Ulm Station macht. Hier können sich die Besucher zu den Öffnungszeiten, montags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und donnerstags von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, auch ein Bild machen von den auswärtigen Preisträger-Objekten. Von der modernen Aussegnungshalle neben einer jahrhundertealten Kirche über die sanierte Berghütte bis hin zu Wohngebäuden und Schulhaus-Erweiterung: Die Nutzung der ausgezeichneten Bauwerke könnte kaum unterschiedlicher sein. Eines ist ihnen allen gemeinsam: Sie stehen für wegweisende Architektur und innovatives Bauen.