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Weitere Partner für die DIWOG und die Herausforderungen

Weitere Gesellschafter neben den Gemeinden Elchingen und Nersingen sind in der DIWOG herzlich willkommen. Doch die Umsetzung ist schwieriger als gedacht.

"Es muss nicht immer Neubau sein", meint NUWOG Geschäftsführer Michael Veiga. "Auch Kommunen, die Bestandsimmobilien mit in die Gesellschaft einbringen möchten, sind gerne gesehen". Dabei spiele es auch keine Rolle, ob der Wohnraum gefördert oder frei finanziert ist. Durch das bayrische Wohnraumförderprogramm können nach einer Sanierung Förderungen beantragt werden und die Wohnungen damit zu Sozialwohnungen werden. Das ganze lässt sich sogar auf Aufstockungen oder Nachverdichtungen ausweiten. Doch er sieht auch die kommenden Probleme.

"Gerade in der unsicheren Zeit müssen die Planungsbedingungen für bezahlbaren Wohnraum verlässlich sein", so Michael Veiga. Weiterhin meint er: "Die kommenden Jahre 2023 und 2024 sind für die Wohnungswirtschaft verlorene Jahre, denn für große Neubauprojekte entfallen wichtige Förderungen. Wir müssen abwarten, was zukünftig gilt".

Aber nicht nur die Planungsbedinungen erschweren den Bau von weiterem Wohnraum, sondern auch die steigenen Materialpreise durch die Inflation und den Ukraine Krieg. Bisher ließen sich die Steigerungen noch schwer einschätzen. Das gefährde die Projektförderung, denn diese sei nur machbar, wenn eine gewisse Baukostenobergrenze nicht überschritten werden würde.