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Zuwachs in der Elefantensiedlung

Mit einem Mieter-, Nachbarschafts- und Familienfest wurde am Freitag, 17. November, die Einweihung des NUWOG-Mehrfamilienhauses in der Vorwerkstraße gefeiert.

Ein Auftakt, der signalisiert: Zur Wohn- und Lebensqualität gehört auch eine gute Nachbarschaft, wie Oberbürgermeister Gerold Noerenberg in seiner Ansprache hervorhob. Mit dem neuen Gebäude und seinen 31 Wohnungen auf rund 2000 m2Wohnfläche sei „das erste Haus in unserem Sonderprogramm“ zur Schaffung neuen günstigen Wohnraums fertig. Von der Planung bis zur Fertigstellung „ging es „ratzfatz“. Das sei nur möglich, weil alle Beteiligten Hand in Hand gearbeitet hätten: Stadtverwaltung, Architekten und die NUWOG als Bauherrin und nicht zuletzt der Freistaat Bayern, der das Vorhaben gefördert habe.

Noerenberg verwies auf die „sehr schöne Lage“ des Hauses an der Bundesfestung: „Solche Standorte gibt es nicht allzu oft.“ Er freue sich auch über die gelungene Architektur. „Hier kann man sich wohlfühlen“. Schließlich solle man geförderten Wohnungen nicht ansehen müssen, dass sie gefördert sind. 

In diesem Zusammenhang betonte NUWOG-Geschäftsführer Andreas F. Heipp, dass die NUWOG, die hier 5,3 Millionen Euro investiert habe, für „breite Bevölkerungsschichten“ baue. In die Vorwerkstraße 23/1 könnten Mieter einziehen, die einen Wohnberechtigungsschein besitzen, also beispielsweise auch Paare, die  mehr als 40.000 Euro verdienten. Er ging kurz auf die aktuellen und künftigen Vorhaben der Kommunalen Wohnungsgesellschaft ein: Nächste Woche wird in der Münsterblickstraße Einweihung gefeiert, wo die NUWOG für die Stadt Neu-Ulm 36 Wohnungen gebaut hat. Insgesamt werden in diesem Jahr 67 Wohnungen fertiggestellt. 2018 werden fünf Bauvorhaben begonnen mit insgesamt 134 Wohneinheiten. Davon sind 123 Wohneinheiten öffentlich gefördert.

Beeindruckt waren die Gäste von der idyllischen Lage des Wohnhauses an der historischen Festungsmauer. Sie verleiht dem Gelände zusammen mit den alten Bäumen ein besonderes Flair. Allseits gelobt wurde die ansprechende Architektur, für die das Ulmer Büro Braunger/Wörtz verantwortlich zeichnet. Marcus Wörtz nannte die aktuellen Anforderungen, welche die Gesellschaft und die Architekten an sich selbst stellten: Schnell günstigen Wohnraum schaffen, die geltenden Richtlinien  und Normen beachten, zugleich Ressourcen und Flächen schonen. Die Frage sei, „mit welcher Haltung wir das tun“. Wörtz beantwortete sie so: „Wir bauen für Menschen. Und das wollen wir mit Demut tun, den künftigen Bewohnern gegenüber sowie den Rohstoffen, Flächen und der Menschenleistung gegenüber, die uns dabei zur Verfügung stehen“.

Geschaffen wurden vier Wohnungen mit je zwei und 25 mit je drei Zimmern sowie zwei große Wohnungen mit je 105 Quadratmetern – Wohnungen, die sich für alle Lebensformen und Generationen eignen. Verwendet wurden hochdämmende Ziegel ohne aufgeklebte, später schwer zu entsorgende, Dämmplatten. Holzfenster (Lärche), Holzfußböden (Roteiche), Steinsimse und Kratzputz an der Außenfassade geben dem Gebäude eine wertige Ausstrahlung.

Die Architekten teilten gebackene Schlüssel aus an alle Gäste, die sich das Gebäck schmecken ließen und die Gelegenheit nutzten, die Wohnungen zu besichtigen.