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Stadtentwicklung

Integratives Wohnen am Illerpark - Baublock 1

Auf dem Gelände der "Ulmer Riedteile" wird ein weiteres Quartier der NUWOG-Unternehmensgruppe entwickelt.

Im Herbst 2019 wurde der Architektenwettbewerb "Integratives Wohnen am Illerpark - BauBlock 1" ausgelobt und entschieden. Unter Beteiligung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr - Experimenteller Wohnungsbau -, der Regierung von Schwaben, der Stadt Neu-Ulm, des Instituts für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart, und des Architekturbüros Allmann Sattler Wappner wurde die Aufgabenstellung für dieses Modellvorhaben formuliert unter dem Arbeitstitel "Integrative Quartiere". 
Mit dem ersten Preis wurde die Arbeit des Büros plattform berlin Jens Metz Architekten ausgezeichnet. "Die Arbeit lebt von einem überaus gelungenen und nachvollziehbaren Ansatz für die integrative Mischung aus verschiedenen Wohnungstypologien und Gemeinschaftsangeboten. Es entsteht eine vielfältig nutzbare und homogen gestaltete Wohnungsanlage mit großen Qualitäten im Freibereich" - so beschreibt es ein Auszug aus der Beurteilung des Preisgerichts.
Im Vordergrund steht auch in diesem Quartier die soziale Mischung. Außer Familien, Paaren, Singles - Menschen jeden Alters - sollen hier alternative Wohnformen, auch betreute Wohngruppen, ein Zuhause finden. Besondere Anforderungen an barrierefreie und barrierearme Zugänge und Wohnflächen werden schon in der Planung berücksichtigt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb sehen Sie in der Dokumentation "Integriertes Wohnen am Illerpark". 

 

Europan 14

Innovative und zukunftsfähige Lösungen für die Stadtentwicklung wurden vom europaweiten städtebaulichen Wettbewerb "Europan 14" erwartet, an dem sich 1.223 Teams aus jungen Architekten, Städte- und Landschaftsplanern sowie Künstlern aus ganz Europa beteiligt hatten. Die Stadt Neu-Ulm und die NUWOG-Unternehmensgruppe waren mit dem Standort "Innenstadt Süd" vertreten, der im Kern aus dem Quartier Vorfeld besteht. Die 20 viergeschossigen Vorfeld-Wohnhäuser mit ihren 350 Wohnungen sind im Eigentum der NUWOG-Unternehmensgruppe.

Ziel des Wettbewerbs war es, die vorstädtischen Strukturen des reinen Wohngebiets mit seinen breiten, nach amerikanischem Vorbild angelegten Straßen zu transformieren in ein lebendiges städtisch geprägtes Viertel, das gut vernetzt ist mit den angrenzenden Quartieren und der übrigen Stadt. Verlangt waren deshalb Ideen für eine nachverdichtete Wohnbebauung, die Förderung von Arbeit im Quartier, die Belebung der Erdgeschosse sowie eine Intensivierung des gesellschaftlichen Lebens - unter dem Motto "Vom Schlafviertel zur produktiven Stadt". Besonders hohes Gestaltungspotenzial bieten dabei die städtischen Gebäude, in denen früher Grundschule und Fachhochschule untergebracht waren.

Im September 2017 tagte das Preisgericht in der Hochschule Neu-Ulm und traf eine Vorauswahl, im Dezember wurden die Preisträger in Berlin bekanntgegeben. Das Rennen machte ein international besetztes Team mit seinem Entwurf für "Das produktive Herz von Neu-Ulm". Es respektiert die Qualitäten der bestehenden Siedlung - und erhält beispielsweise das von Bewohnern geschätzte Grün sowie den "Schlittenhügel" im Süden - und gibt ihr dennoch einen neuen Charakter, insbesondere im "Zentrum". Stadt Neu-Ulm und die NUWOG werden das Quartier mit den Preisträgern weiterentwickeln.